Zeltolivenschnecke, lat. Olivia porphyri
Westindische Spitzschnecke, lat. Cittarium pica
Wellhornschnecken, lat. Buccinidae
Walzenschnecken, lat. Cymbium olla
Turbanschnecken, lat. Turbinidae
Knotiges Tritonshorn, lat. Charonia lampas
Das gemeine Tritonshorn, lat. Charonia tritonis
Treppenschnecke, lat. Pugilina cochlidium
Tonnenschnecke, lat. Tonna cepa
Tigerschnecke, lat. Cyprae tigris
Gemeine Täubchenschnecke, lat. Columbella mercatoria
Strandschnecke, lat. Littorinidae
Stachelschnecke, Schuppenapfel, lat. Phyllonotus pomum
Stachelschnecke, Riesenmurex, lat. Chicoreus ramosus
Sonnenuhrschnecke, lat. Architectoncidae
Schraubenschnecke, lat. Terebridae
Schmetterlingskegel, lat. Conus pulcher
Schlüssellochschnecke, lat. Fissurellidae
Rote Fechterschnecke, lat. Strombus pugilis
Ringkegelschnecke, lat. Conus circunncisus
Riesenflügelschnecke, lat. Strombus gigas
Randschnecken, lat. Marginellidae
Pferdeschnecke, Trapez-Bandschnecke, lat. Pleuroploca trapezium
Pantoffelschnecke, lat. Crepidula fornicata
Nixenschnecke, lat. Neritidae
Napfschnecken, lat. Patellidae
Nabelschnecke, lat. Naticidae
Kreiselschnecke, lat. Trochidae
Knotige Birnenschnecke, lat. Busycon canaliculata
Kegelschnecke, lat. Conidae
Hundsflügelschnecke, lat. Strombus canarium
Hornschnecken, lat. Cerithiidae
Herkuleskeule, lat. Bolinus brandaris
Helmschnecke. lat. Cassidae
Gewickelte Schraubenschnecke, lat. Zaria duplicata
Gepunktete Tonne, lat. Tonna dalium
General-Kegelschnecke, Conus generalis
Gemeine Uferschnecke, lat. Littorina littorea
Gekielte Felsschnecke, lat. Cuma lacera
Veränderliche Flügelschnecke, lat. Strombus mutabilis
Flügelschnecke "Kleiner Bär", lat. Strombus urceus
Flügelschnecke, lat. Vittatus apicatus
Flamingozunge, lat. Cymphoma gibbosum
Europäische Abalone, lat. Haliotis tuberculata
Echte Tulpenschnecke, lat. Fascilariidae
Buckelschnecke, lat. Cypraea mauritana
Bohrer-Schraubenschnecke, lat. Turritella terebra
Blutender Zahn, lat. Nerita peloronta
Gemeine Bischofsmütze, lat. Mitra mitrs
Bänder-Feigenschnecke
Beilpyramide, lat. Pyramidella dolabrata
Bauchige Olivenschnecke
Babylonischer Turm, lat. Babylonia spirata
Meerohr, Abalone, lat. Haliotis

Zeltolivenschnecke, lat. Olivia porphyri
Überfamilie: Muricoidea Familie: Olividae Verbreitung: Golf von Kalifornien bis Panama Größe: 9–10 cm Lebensraum Sand der Gezeitenzone Beschreibung Diese bei weitem größte Olivenschnecke hat ein eindrucksvolles, schweres Gehäuse mit niedrigem Gewinde. Die Naht ist tief rinnenförmig und die Siphonalkerbe breit. Von der Seite gesehen erscheint die Außenlippe leicht konkav, was bei anderen Olivenschnecken nicht auftritt. Die Spindelschwiele ist sehr dick und erstreckt sich fast über die ganze Höhe der Endwindung. Über die gesamte Länge hinweg sind Falten ausgebildet. Dünne, gewinkelte Linien bilden Reihen überlappender Dreiecke auf rosaviolettem Untergrund. Besonderheit Die Schnecke hat ihren Namen von den zeltförmigen Musterelementen, die ein Zufallsprodukt der Einlagerung von Pigmenten an der Außenlippe während des Schalenwachstums darstellen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Westindische Spitzschnecke, lat. Cittarium pica
Überfamilie: Trochoidea Familie: Trochidae Verbreitung: Südost-Florida und Westindien, Puerto Rico Größe: bis 7 cm Lebensraum Felslithoral Beschreibung Relativ großes, glänzendes Gehäuse mit auffälliger schwarz-weißer Musterung und rundlicher Öffnung, innen befinder sich eine Perlmuttschicht. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Wellhornschnecken, lat. Buccinidae
Das auffallend spitz zusammenlaufende Gehäuse mit den unterschiedlich dicken geschwungenen Wachstumsringen erinnert an ein gewelltes Horn – daher der Name. Durch die besondere Form lassen sich Wellhornschnecken gut von anderen Schnecken unterscheiden. Die Farbe wiederum ist in der Regel kaum zu erkennen, da sich Wellhornschnecken häufig mit Algen tarnen oder ihr gesamtes Gehäuse mit Seepocken bedeckt ist. Das Verbreitungsgebiet dieser Schnecken erstreckt sich über die Ost- und Westküstenge biete des Nordatlantiks. Dort sind sie hauptsächlich in kaltem Wasser auf bevorzugt weichem Untergrund aufzufinden. Die Wassertiefe variiert je nach Alter: Während die Jungschnecken Flachwasserbereiche aufsuchen, sind die älteren Schnecken eher in tieferen Gewässern vertreten. Bei der Beutesuche orientieren sich die Wellhornschnecken vor allem über Rezeptoren im Osphradium, dem Geruchsorgan in der Mantelhöhle. Ein langer Schlauch, der Sipho, dient dabei als Verlängerung nach außen. Als Fleischfresser ernährt sich die Wellhornschnecke vor allem von Würmern, Krebsen, Muscheln und Weichtieren. Feinde der Wellhornschnecke sind große Krebse und Fische, die den Panzer der Schnecke knacken. Im flachen Gewässer und im Watt fallen sie zudem den Möwen zum Opfer. Die Gehäuse von toten Wellhornschnecken werden häufig von Einsiedlerkrebsen genutzt. Eine Gefahr stellte früher aber auch die Meeresverseuchung durch Tributylzinn (TBT) aus giftigen Schiffanstrichen dar, die mittlerweile aufgrund des wachsenden Verbraucherprotests aber auf dem Rückmarsch ist. Bei den Schnecken hat es Auswirkungen wie ein Geschlechtshormon und führt zur Umwandlung von Weibchen in unvollständige Männchen. Da Wellhornschnecken getrennt geschlechtlich sind, führt dies in Folge zu fehlendem Nachwuchs. Die Paarungszeit hängt von der Wassertemperatur ab. So warten Wellhornschnecken in kalten Gebieten bis zur Wassererwärmung im Frühling, während sich die Schnecken in den warmen europäischen Gewässern erst bei der Abkühlung im Herbst paaren. Durch die interne Befruchtung entstehen Eikapseln zum Schutz der Eier. Diese werden in riesiger Menge als Kapselpaket vom Weibchen abgelegt. Um die ungeschlüpften Jungen zu schützen, sind einige der Kapseln leer. Trotz des Schutzes überleben etwa 99% der Eier nicht, da die früh geschlüpften Jungschnecken die folgenden fressen. Die Entwicklung in der Kapsel durchläuft mehrere Stadien, nach denen die Entwicklung aber abgeschlossen ist und im Gegensatz zu anderen Meeresschnecken keine weitere im freien Wasser statt findet. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Walzenschnecken, lat. Cymbium olla
Wellhornschnecken Volutidae sind mit 250 Arten eine recht große Familie. Einige Exemplare erreichen Ausmaße bis 50 cm. Wie auch dieses an der Algarve gesammelte Exemplar lauern die räuberischen Schnecken über Schlamm-oder Sandgründen anderen Weichtieren, vorwiegend anderen Schnecken, auf. Aber auch Aas wird gerne verzehrt. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Turbanschnecken, lat. Turbinidae
Den Namen hat die Turbanschnecke von ihrem Gehäuse, das optisch an einen Turban erinnert. Das Gehäuse kann eine Höhe von ca. 1,8 cm und einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen. Bis auf eine Art der Turbanschnecken haben alle einen kalkigen Deckel, der meistens skulpturiert ist. Es gibt allerdings auch Vertreter mit glatten Gehäusen. Das Gehäuse kann auffallend gefärbt oder ganz weiß sein. Turbanschnecken halten sich hauptsächlich in warmen Gewässern auf und dort vorzugsweise in der Nähe von Korallenriffen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Knotiges Tritonshorn, lat. Charonia lampas
Überfamilie: Tonnoidea Familie: Ranellidae Verbreitung: westliches Mittelmeer und anschließender Atlantik, Indo-Westpazifik Größe: bis 21 cm Lebensraum Vom Flachwasser bis in Tiefen von 145 Metern. Beschreibung Dickwandiges Gehäuse mit markanter Spiralstruktur und hohem Gewinde. Naht uneben. Warzige Struktur. Weiße Grundfarbe mit ockerbraunem und dunkelbraunem Muster. Spindel und Lippe weiß-braun gestreift. Innenschale weiß. Räuberische Schneckenart. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Das gemeine Tritonshorn, lat. Charonia tritonis
Überfamilie: Tonnoidea Familie: Ranellidae Verbreitung: Indopazifik, Süd-Japan, Australasien Größe: 30–40 cm Lebensraum Korallenriffe Beschreibung Das hohe, spitze Gewinde des Gemeinen Tritonshorns nimmt weniger als die Hälfte der Gehäusehöhe ein; die Anfangswindungen fehlen stets. Zwei ausgeprägte Varices befinden sich auf jeder Windung. Die Spiralleisten der Endwindung sind breit, flach, glatt und durch tiefe Riefen und zuweilen eine schmale zusätzliche Leiste getrennt. Die Naht ist tief eingeschnitten. Direkt darunter befindet sich eine gewellte und gerunzelte Leiste. Die Siphonalrinne ist weit und kurz. Längs der Spindelwand befinden sich schmale Falten. Die Färbung des Gehäuses ist cremefarben mit dunkelbraunen Flecken- und Sichelzeichnungen. Die Mündung ist orangebraun mit weißen Rinnen zwischen den Zähnen der Außenlippe. Die Spindelzähne sind weiß gefärbt, mit dunkelbraunen Zwischenräumen. Besonderheit Wird als Signalhorn verwendet. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Treppenschnecke, lat. Pugilina cochlidium
Überfamilie: Buccinoidea Familie: Melongenidae Verbreitung: Indischer Ozean, Australien, Philippinen Größe: 6–15 cm Lebensraum Küstennahe Sandböden Beschreibung dickwandiges Gehäuse mit hoher Endwindung, Mündung oben mit schmaler Rille, Spindel glatt, weiß mit gelblich braunem Muster. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Tonnenschnecke, lat. Tonna cepa
Die artenarmen Tonnenschnecken haben ein recht großes Gehäuse (zwischen 4 und 30 cm), wodurch wohl auch der aussagekräftige Name entstanden ist. Das Gehäuse ist sehr dünnwandig und hat eine niedrige Windung mit tiefen Nähten. Ein Deckel fehlt bei dieser Schneckenfamilie. Sie sind hauptsächlich in tropischen und gemäßigten Meeren verbreitet und halten sich in Meerestiefen bis 5.000 Meter im Sand auf. Bei ihrem räuberischen Jagdverhalten reißen sie mit ihrem haken förmigen Kiefer und der angepassten Radula verhältnismäßig große Stücke aus dem Beutetier heraus und verschlingen diese. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Tigerschnecke, lat. Cyprae tigris
Überfamilie: Cypraeoidea Familie: Cypraeidea Verbreitung: Indopazifik Größe: 4–14 cm Lebensraum Unter Korallenblöcken Beschreibung Das Gehäuse der Tigerschnecke ist sehr groß, bauchig und schwer. Die Basis ist flach oder leicht konkav. Die Zähne der Außenlippe sind breit und kurz. Die gegenüberliegenden Zähne sind schmaler und länger, nur die vier untersten sind größer und kürzer. Die Farbmuster befinden sich in zwei Schichten auf weißem Untergrund: unten blaugrau, oben rot- bis dunkelbraun. In beiden Schichten besteht das Muster aus dichtstehenden und oft miteinander verschmolzenen Flecken und Tupfen, die in der oberen Schicht häufig von einem gelborange gefärbten Hof umgeben sind. Besonderheit Es sind auch eine völlig schwarze Variante und Riesenformen bekannt. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Gemeine Täubchenschnecke, lat. Columbella mercatoria
Überfamilie: Muricoidea Familie: Columbellidae Größe: 1,3–2 cm Verbreitung: Südosten von Florida bis Brasilien Lebensraum In flachem Wasser unter Felsen. Beschreibung Das Gehäuse des Gemeinen Täubchens ist dickwandig mit einem kurzen Gewinde und einer erweiterten Endwindung, die sich zur Basis hin stark verengt. Die Naht ist deutlich rinnenförmig. Auf den Windungen sind kräftige, regelmäßig angeordnete Spiralleisten zu erkennen. Die obere Hälfte der Spindel ist glatt und die untere weist sechs bis acht kleine Falten auf. Die Außenlippe ist über die gesamte Länge gezähnt. Das Gehäuse ist braun, weiß, orange und rosa mi tvariierenden Zeichnungen. Die Zähne und die Falten sind weiß. Die Spindel verläuft fast parallel zum Innenrand, wobei dazwischen eine enge Mündung liegt. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Strandschnecke, lat. Littorinidae
Die Strandschnecke besitzt ein 0,6 bis 3 cm großes, kräftiges und kegelförmiges Gehäuse, dessen Färbung variabel ist. Anhand der feinen Zuwachs- und Spiralstreifen auf der Gehäuseoberfläche, lassen sich bis zu sieben Umgänge erkennen, wobei die letzte große Windung den größten Teil bildet. Die Strandschnecke zeigt einen spitzen Gehäusegipfel und ihre äußere Mündungslippe führt in einem flachen Winkel an den Gehäuserand. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über alle Küsten. Der Lebensraum der Strandschnecke umfasst Weich- und Hartböden auf den weiten Wattflächen der Gezeitenzone geschützter Küstenbereiche. Besonders häufig findet man sie jedoch in der direkten Nähe von Muschelbänken, Buhnen und Molen. Hier findet sich eine Besiedlungsdichte von bis zu mehreren hundert Individuen pro Quadratmeter. Diese weiden mit ihrer Raspelzunge die Algen und Tiere ab, die sich dort angesiedelt haben. Da sie die Schalen sessiler Muscheln reinigt, ist sie für das Überleben dieser Populationen oft von großer Bedeutung. Teilweise leben die Schnecken so hoch, dass sie nur gelegentlich durch Spritzwasser befeuchtet werden. Besonders in längeren Trockenperioden ist die Strandschnecke durch das Verschließen des Gehäuses gut angepasst, in dessen Inneren sie Atemwasser speichern kann. In diesem Zustand kann sie drei bis vier Wochen ohne Wasserbedeckung überdauern. Durch einen winzigen Spalt der Mündung kann die Schnecke Sauerstoff aus der Luft aufnehmen. Die Aufnahme von Luft-Sauerstoff kann aufgrund einer speziellen Anpassung der Atemorgane stattfinden. Die Strandschnecke ist ein unselektiver Weidegänger. Mit der Radula werden Hart- und Weichböden abgeweidet. Auch junge Keimlinge von Algen und die Nauplien der Seepocken werden von der Strandschnecke gefressen. Gefährlich werden können ihr unter anderem die Seepocken, die sich auf ihrer Schale ansiedeln. Durch einen dicken Panzer von Seepocken können die Schnecken in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden und absterben. Die Strandschnecke scheidet am Vorderkörper durch zahlreiche Drüsen ein Schleimband aus, auf dem sie sich kriechend fortbewegt. Zusammen mit dem Körpereindruck sind diese Bänder als Kriechspuren im weichen Sediment des Wattboden gut zu erkennen. Die Strandschnecke wird auch als essbare Strandschnecke bezeichnet, da sie schon seit alter Zeit in den Küstenländern als Nahrung diente. In Frankreich sind Strand- und Wellhornschnecken unbedingt Bestandteil einer Meeresfrüchteplatte. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Stachelschnecke, Schuppenapfel, lat. Phyllonotus pomum
Überfamilie: Muricoidea Familie: Muricidae Verbreitung: Südosten der USA, Karibik Größe: 7,5–11 cm Lebensraum Felsen und Sandböden in Küstennähe Beschreibung Dickwandiges Gehäuse mit kurzem Gewinde, Naht leicht eingesenkt, uneben, auf jeder Windung drei dicke Varices im gleichen Abstand, Mündung weit, gerundet mit spitzen Schuppen auf der Außenlippe. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Stachelschnecke, Riesenmurex, lat. Chicoreus ramosus
Überfamilie: Muricoidea Familie: Muricidae Verbreitung: Sri Lanka, Philippinen Größe: 15–30 cm Lebensraum Korallenriffe Beschreibung Das Gehäuse der Riesen Murex ist sehr groß und schwer. Die Schnecke hat ein niedriges Gewinde mit einer bauchigen Endwindung und kantiger Schulter. Drei Varices je Windung, dazwischen liegen manchmal ein oder zwei höckrige Axialrippen. Varices und Sophinalrinne haben kurze, gekräuselte Stacheln. Auf allen Windungen sind feine Spiralleisten. Das Gehäuse ist weiß, mit braunen Leisten und Flecken. Die Spindel ist rosa und glatt. Die Außenlippe hat einen sägezahnartigen Rand und einen deutlichen Zahn im unteren Teil. Besonderheit Eine der größten und schwersten Stachelschnecken, die in vielen Gegenden zu Zierzwecken verwendet wird. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Sonnenuhrschnecke, lat. Architectoncidae
Das Gehäuse der Sonnenuhrschnecke hat eine Höhe von ca. 0,5 und einen Durchmesser von ca. 7,5 cm. Charakteristisch sind die Wülste, die treppenförmig das flache, kegelförmige Gehäuse bilden. Diesen Windungen passt sich das häufig auffällige Farbmuster an. Der Deckel ist hornig und der Nabel auf der Unterseite des Gehäuses hat einen dicken Randwulst. Sonnenuhrschnecken sind in tropischen und subtropischen Meeren verbreitet und leben dort meistens im Flachwasser. Aufgrund ihrer räuberischen Lebensweise sind sie häufig auch an Korallen und Seeanemonen zu finden, wo sich ihre Beute bevorzugt aufhält. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Schraubenschnecke, lat. Terebridae
Charakteristisch für die Schrauben- oder Bohrerschnecken ist die schlanke, lange Form (bis zu 27,5 cm) mit zahlreichen Windungen, der diese Schnecken auch ihren Namen verdanken. Die Mündung ist entsprechend klein und scharfkantig. Der Deckel ist klein und hornig. Einigen Arten fehlt die sonst typische Radula, während andere gebogene Zahnpaare besitzen und eine Unterart sogar einen ähnlichen Giftapparat wie die Kegelschnecken. Das Hauptverbreitungsgebiet sind warme und tropische Meere. Dort halten sie sich vorzugsweise im Flachwasser der Gezeitenzone auf und graben sich meistens in den sandigen Boden ein. Vereinzelt sind Schraubenschnecken auch unter Felsen und Korallen zu finden. Als Fleischfresser ernähren sie sich bevorzugt von verschiedenen Meereswürmern. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Schmetterlingskegel, lat. Conus pulcher
Überfamilie: Conoidea Familie: Conidae Verbreitung: Westafrika Größe: 7–22 cm Lebensraum In seichtem Wasser Beschreibung Die Windungen des Gehäuses des Schmetterlingskegels weisen keinerlei Spiralskulptur auf. Zur Spitze hin verlaufen sie leicht konkav. Die Endwindung kann bis zu 12 flache Spiralleisten nahe der Basis tragen, die auf älteren Exemplaren abgewetzt sind. Das Gehäuse ist weiß oder cremefarben, mit orangebraunen Flecken und Strichen, die ab wechselnd in breiten und schmalen Spiralbändern verteilt verlaufen. Besonderheit Weltweit größte Kegelschnecke; selten größer als 20 cm große Exemplare, gewöhnlich weniger als halb so groß. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Schlüssellochschnecke, lat. Fissurellidae
Charakteristisch für diese Schneckenart ist neben dem mützenförmigen Gehäuse vor allem der Schlitz im vorderen Schalenrand. Daher hat die Schlüssellochschnecke auch ihren Namen. Das Gehäuse ist zudem stark gerippt und entweder weiß oder farbig gefärbt. Außerdem liegt bei dieser Schnecke eine seltene zweiseitige Gehäusesymmetrie vor. Schlüssellochschnecken sind hauptsächlich in wärmeren Meeren verbreitet und leben in der unteren Gezeitenzone. Tagsüber heften sie sich fest an Felsen, von denen sie nachts die angesetzten Algen abweiden. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Rote Fechterschnecke, lat. Strombus pugilis
Überfamilie: Stromboidea Familie: Strombidae Verbreitung: Karibik Größe: 7–8 cm Lebensraum Küstennahe Sandflächen Beschreibung Massive, schwere Schale der Roten Flügelschnecke hat ein kurzes, zugespitztes Gewinde mit großer Endwindung. Die verdickte Außenlippe endet in einer breiten Strombuskerbe. Die Anfangswindungen sind entweder glatt oder haben eine Höckerreihe. Auf den jüngeren Windungen sind die Höcker zugespitzter und häufig auf der vorletzten Windung kräftig ausgebildet. Bis auf die glatten Mittel-Spiralleisten und -furchen ist das Gehäuse hellbraun oder gelborange. Die Mündung und die Spindel sind rot gefärbt. Besonderheit Der Name bezieht sich auf die heftigen Bewegungen, die das Tier ausführt. Der Deckel wird oft zum Eingraben in den Sand benutzt und dabei kräftig umhergeschwungen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Ringkegelschnecke, lat. Conus circunncisus
Die rund 500 Arten der Kegelschnecken überzeugen optisch durch ihre formschönen und farbenfrohen Gehäuse, die zwischen 2 und 26 cm groß werden. Diese sind in Form eines Kegels gerollt, daher hat die Schnecke ihren Namen. Aufgrund der schönen Musterungen sind die Gehäuse beliebte Sammlerobjekte und einige Exemplare erzielen auf dem Sammlermarkt sogar vierstellige Preise. Allerdings stellt die Sammlerfreude auch ein großes Risiko dar, denn Kegelschnecken sind giftig und ihr Stich kann auch für einen Menschen tödlich sein. Die Ursache für Angriffe auf Menschen liegt häufig in der Unachtsamkeit von Tauchern oder Strandwanderern, die lebende Tiere aufheben und daraufhin als Verteidigung gestochen werden. Das Gift der Kegelschnecke, das Conotoxin, besteht aus mehreren Oligopeptiden und wirkt wie ein Nerven gift, wodurch es sogar als Schmerzmittel eingesetzt wird. Die Hauptverbreitungsgebiete der Schnecke sind die tropischen Gewässer des Indischen und Pazifischen Ozeans. In besonderes großer Zahl sind sie rund um Australien vertreten. Generell halten sie sich in Flachwasser oder flachen Küstenzonen auf, allerdings leben einige Vertreter auch in tieferen Wasserzonen. Tagsüber vergraben sich die Kegelschnecken im Sand oder in Riffspalten. Erst in der Dämmerung gehen sie auf Beutefang. Trotz ihrer räuberischen Jagd ernähren sie sich ausschließlich von kleineren Meerestieren, wie Weichtieren oder Würmern. Lediglich größere Arten erbeuten auch Fische. Bei der Erlegung der Beute wird immer nur ein Radulazahn verwendet, der als Giftpfeil mit Widerhaken dient. Da der abgeschossene Zahn verloren ist, haben die Kegelschnecken in einer Tasche, der Radula, genug Reservezähne auf Vorrat. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Riesenflügelschnecke, lat. Strombus gigas
Überfamilie: Stromboidea Familie: Strombidae Verbreitung: Süd-Ost-Florida, Antillen Größe: 15–30 cm Lebensraum Algenrasen oder Sand Beschreibung Die Gehäuse der adulten Riesenflügelschnecke sind massiv, schwer und haben eine flügelartige Erweiterung der Außen lippe. Die Windungen weisen große Höcker auf, die sich oft zu langen, stumpfen Dornen entwickeln. Bei juvenilen Gehäusen sind diese etwas deutlicher zu sehen. Beim Heranwachsen verbreitet sich die am Rand meist dünne und zerbrechliche Außenlippe über die Gehäuselänge hinaus. Das cremefarbene Äußere wird von einem braunen Periostraktum überdeckt. Die Mündung ist glänzend rosa gefärbt. Besonderheit Der Weichkörper wird gegessen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Randschnecken, lat. Marginellidae
Die Randschnecken gehören zu den kleineren Exemplaren der großen Klasse der Schnecken. So werden sie meistens gerade mal 2 cm groß, wobei einzelne Gehäuse auch schon mal 5 cm groß werden. Charakteristisch sind die glatten, glänzenden Gehäuse mit auffallenden Falten auf der Spindel. Die Verbreitungsgebiete der Randschnecken sind warme und tropische Meere, wo sie sich unter Felsen oder an Algen aufhalten. Als Fleischfresser machen sie Jagd auf andere Weichtiere. Teilweise setzen sie sich auch auf die Flossen von Fischen und fressen Hautablagerungen ab. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Pferdeschnecke, Trapez-Bandschnecke, lat. Pleuroploca trapezium
Überfamilie: Muricoidea Familie: Fasciolariidae Verbreitung: Tropischer Indopazifik Größe: 13–20 cm Lebensraum Seichtes Wasser, bei Korallen Beschreibung Das Gewinde des Gehäuses der Trapez-Bandschnecke ist hoch mit großer Endwindung. Die Naht ist seicht mit weiter Mündung. Die glatte Spindel hat Spiralreihen mit großen Höckern. Die Färbung ist rötlich und cremefarben. Besonderheit Bekanntester Vertreter der Gruppe der Pferdeschnecken. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Pantoffelschnecke, lat. Crepidula fornicata
Überfamilie: Crepiduloidea Familie: Crepidulidae Größe: 3–5 cm Verbreitung: Nordost-USA, Nordwest-Europa Lebensraum An Gehäusen der eigenen Art oder festen Objekten sitzend, im Flachwasser. Beschreibung Die Pantoffelschnecke hat ein abgeflachtes, ovales Gehäuse mit leicht eingerolltem, kaum wahrnehmbarem Gewinde am Hinterende. Die Mündung ist durch eine dünne Scheidewand zur Hälfte verschlossen. Die Außenseite des Gehäuses ist glatt oder gerunzelt. Die Färbung kann cremefarben, gelblich oder braun sind und rotbraune Flecken oder Streifen haben. Die Innenseite der Schale ist weiß, jedoch schimmert das äußere Muster durch. Das Markenzeichen der Pantoffelschnecke ist ihre Schale, die von unten so geformt ist wie ein Pantoffel. Von außen erinnert sie durch ihre glatte Oberfläche eher an eine Muschel als an eine Schnecke. Auch in Bezug auf ihre Nahrungsaufnahme ist sie eine sehr untypische Meeresschnecke, da sie sich nicht durch das Abweiden von Meeresuntergründen oder räuberisch ernährt, sondern – wie eine Muschel – Plankton aus dem Wasser filtert. Einerseits verwendet sie dafür ihre Kiemen, andererseits baut sie ein Netz aus Schleimfäden, in dem das Plankton hängen bleibt. Ein gefülltes Netz wird dann eingeholt und als Ganzes mit dem Plankton gefressen. Ihren geografischen Ursprung hat die Pantoffelschnecke an den Atlantikküsten der USA, Mexikos und Kanadas sowie der Pazifikküste der USA und Mexikos und im Golf von Mexiko. 1870 wurde sie dann gemeinsam mit den Austern nach Europa eingeschleppt, wo sie auch heute noch zu finden ist. Hauptsächlich lebt sie auf Miesmuschelbänken unterhalb der Niedrigwasserlinie, wo teilweise bis zu 1.500 Schnecken auf einem Quadratmeter zu finden sind. Die Dichte ist nicht in allen Bereichen so hoch, da die Tiere keinen kalten Winter vertragen und die Sterblichkeitsrate in kälteren Gebieten entsprechend hoch ist. Besonderheit Pantoffelschnecken wechseln im Laufe ihres Lebens das Geschlecht. Als Larven sind sie männlichen Geschlechts und leben zwei bis vier Wochen nach dem Schlüpfen als Plankton, bevor sie sich auf dem Meeresboden niederlassen. Dort sind sie sehr mobil und werden erst später, nach der Wandlung zum weiblichen Geschlecht, sesshaft. Für die Fortpflanzung setzen sich mehrere kleinere Männchen auf die größeren Weibchen und bilden Paarungsketten zur inneren Befruchtung. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Nixenschnecke, lat. Neritidae
Das Gehäuse von Nixenschnecken, oder auch Schwimmschnecken, kann eine Höhe von ca. 1 cm und einen Durchmesser von ca. 4 cm erreichen. Die Form ist kugelig bis halbkugelig und ist nur leicht gewunden. Die Außenlippe ist verdickt und kann gezahnt sein. Die Oberfläche ist glatt, warzig oder runzelig. Die Färbung und Musterung der Gehäuse variiert stark zwischen den einzelnen Arten. Besonderheit Die Nixenschnecke hat die Fähigkeit, im Gehäuse Wasser zu speichern, so kann sie auch Trocken- perioden zeitweise zu überstehen. Dadurch sind die Lebensräume im Verbreitungsgebiet der tropischen Meere sehr verschieden. Einige Nixenschnecken leben in der Gezeitenzone, andere bevorzugen Brack- oder Süßwasser und einige nutzen die Fähigkeit der Wasserspeicherung und weiden kurzzeitig Pflanzen im Uferbereich ab. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Napfschnecken, lat. Patellidae
Aufgrund der napfförmigen Schale sind die kleinen Schnecken, die maximal 6 cm groß werden, leicht zu erkennen. Außen ist das Gehäuse grünlich bis bräunlich; innen perlmuttglänzend mit weißen und dunkelbraunen Streifen. Durch den unregelmäßigen Schalenrand kann sie sich auch an kleine Unebenheiten am Felsen anpassen. Eigentlich ist die Schale für Schnecken eher untypisch, da diese in der Regel eine asymmetrische gewundene Form besitzen. Die Höhe der Schale hängt von dem Lebensraum der Napfschnecke ab. Schnecken, die bei Ebbe trocken liegen, haben eine höhere Schale, um genügend Wasser zum Atmen speichern zu können. Die Schalen der tiefer lebenden Schnecken sind hingegen flacher, um der Brandung nicht zuviel Widerstand zu bieten. An der Vorderseite hat die Napfschnecke ihren Kopf mit zwei Tentakeln. Den Hauptteil der Schaleninnenseite nimmt der Mantel ein, der am Rand weitere Tentakel aufweist, die der seitlichen Orientierung dienen. Die Mantelrinne, die sich zwischen Mantel und Saugfuß befindet, beinhaltet zahlreiche Kiemenfäden. Im Gegensatz zu den Kammkiemen anderer Schnecken ermöglichen die Kiemenfäden auch ein Überleben bei schlechter Sauerstoffversorgung, wenn sich die Napfschnecke an den Felsen drückt. Der Lebensraum der Napfschnecke sind algenreiche Felsenküsten im Atlantik, im Ärmelkanal, in der Nordsee und auch im Mittelmeer. Wie ein Saugnapf haftet sie mit ihrem großen Saugfuß an Felsen und Steinen in der Gezeiten- bzw. Brandungszone, wodurch sich auch der Name abgeleitet hat. Die Radula der Napfschnecken besteht aus einem starren, unbiegsamen Band mit wenigen Randzähnen und gehärteten Zwischenplatten. Damit weidet sie den Algenbewuchs an den Felsen ab. Neben den Tentakeln dient hier vor allem die Schleimspur als Orientierung, damit keine Bereiche mehrfach abgesucht werden. Zudem fördert der Schleim die Algenbildung, wodurch sich die Schnecke neue Nahrung aufbaut. Die Weideplätze sind hart umkämpft und jede Napfschnecke verteidigt ihr Gebiet gegen Artgenossen, indem sie die Eindringlinge mit ihrer Schale rammen und dadurch vertreiben. Außerdem verteidigt sie sich damit gegen ihren Feind, die Wellhornschnecke. Diese versucht die Schale der Napfschnecke aufzubohren. Um das zu verhindern, klemmt diese den Fuß der Wellhornschnecke mit ihrer Schalenkante ein. Außer zu den Zeiten des Weidegangs verlassen die Napfschnecken ihre Lagerplätze nicht. Sie kehren auch immer wieder zu dem gleichen Platz zurück. Dabei handelt es sich um runde Schalenspuren, die durch das Drehen der Schale in den Untergrund entstehen und ein besonders dichtes Festhalten am Felsen garantieren. Als Nahrungsmittel werden Napfschnecken seit der Mittelsteinzeit genutzt. Zudem wurde aus den Schalen früher Schmuck angefertigt. Ihr Geschmack ist mit dem bekannter Muschelarten vergleichbar und sie sind sowohl roh als auch gegart zu genießen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Nabelschnecke, lat. Naticidae
Der auffallende Nabel in der Mitte des Gehäuses hat der Nabelschnecke ihren Namen gebracht. Die kugeligen Gehäuse haben zudem eine halbmondförmige Öffnung, wodurch sie häufig auch als Mond schnecken bezeichnet werden. Nabelschnecken besitzen kurze Kopftentakel, zurückgebildete Augen und Lappen, die sie fast um das gesamte Gehäuse schlagen können. Die Schneckenfamilie ist über die ganze Welt verbreitet. Sie ernährt sich räuberisch, indem sie mit ihrer Raspelzunge die Schalen anderer Weichtiere aufbohren und den Inhalt frisst. Eine Besonderheit ist die Fortpflanzung, da Nabelschnecken untypischerweise getrennt geschlechtlich sind. Die Eier werden mit Sand verklebt und als Gebilde abgelegt. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Kreiselschnecke, lat. Trochidae
Das kräftige, kegelförmige Gehäuse der Kreiselschnecke hat bis zu sechs schwach gewölbte Umgänge. Die Außenseite des Gehäuses ist flach spiralig gerippt ist. Der Deckel ist rund und hornig, im Gegensatz zu dem der Turbanschnecken, der kalkig ist. Das Gehäuse mit roten oder violett-braunen Streifen erreicht eine Höhe zwischen 0,5 und 13 cm. Die Schnecke lebt an den europäischen Küsten des Atlantiks in ständig von Wasser bedeckten Bereichen von bis zu 100 Meter Tiefe. Man findet sie dort auf Hartböden und auch auf großen Tangfächen. An den Küsten der Nordsee (z.B. bei Helgoland) findet man häufig angeschwämmte Schalenreste. Das Meerestier trägt zu Lebzeiten eine „Schutztüre“, das so genannte Operculum. Es schützt das Leben des Tieres bei Angriffen dadurch, dass es durch die Muskelkraft der Schnecke vor die Öffnung des Schneckenhauses gezogen wird. Nach dem natürlichen Ableben des Tieres löst sich der Stein und wird freigegeben. Zwar gibt es weltweit über 300 Kreiselschneckenarten, jedoch zeichnen sich nur wenige der freigegebenen Schutzdeckel durch eine hohe Farbenpracht aus und eignen sich daher als Schmuckstein. Kreiselschnecken ernähren sich von Algenbewuchs auf Korallen oder Steinen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Knotige Birnenschnecke, lat. Busycon canaliculata
Familie: Gastropoda Die bis zu 18 cm hohe Schnecke ist als Speiseschnecke in den USA sehr beliebt. Sie lebt an der amerikanischen Atlantikküste von Bosten bis zum Golf von Mexiko. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Kegelschnecke, lat. Conidae
Die rund 500 Arten der Kegelschnecken überzeugen optisch durch ihre formschönen und farbenfrohen Gehäuse, die zwischen 2 und 26 cm groß werden. Diese sind in Form eines Kegels gerollt, daher hat die Schnecke ihren Namen. Aufgrund der schönen Musterungen sind die Gehäuse beliebte Sammlerobjekte und einige Exemplare erzielen auf dem Sammlermarkt sogar vierstellige Preise. Allerdings stellt die Sammlerfreude auch ein großes Risiko dar, denn Kegelschnecken sind giftig und ihr Stich kann auch für einen Menschen tödlich sein. Die Ursache für Angriffe auf Menschen liegt häufig in der Unachtsamkeit von Tauchern oder Strandwanderern, die lebende Tiere aufheben und daraufhin als Verteidigung gestochen werden. Das Gift der Kegelschnecke, das Conotoxin, besteht aus mehreren Oligopeptiden und wirkt wie ein Nerven gift, wodurch es sogar als Schmerzmittel eingesetzt wird. Die Hauptverbreitungsgebiete der Schnecke sind die tropischen Gewässer des Indischen und Pazifischen Ozeans. In besonderes großer Zahl sind sie rund um Australien vertreten. Generell halten sie sich in Flachwasser oder flachen Küstenzonen auf, aller dings leben einige Vertreter auch in tieferen Wasserzonen. Tagsüber vergraben sich die Kegelschnecken im Sand oder in Riffspalten. Erst in der Dämmerung gehen sie auf Beutefang. Trotz ihrer räuberischen Jagd ernähren sie sich ausschließlich von kleineren Meerestieren, wie Weichtieren oder Würmern. Lediglich größere Arten erbeuten auch Fische. Bei der Erlegung der Beute wird immer nur ein Radulazahn verwendet, der als Giftpfeil mit Widerhaken dient. Da der abgeschossene Zahn verloren ist, haben die Kegelschnecken in einer Tasche in der Radula genug Reservezähne auf Vorrat Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Hundsflügelschnecke, lat. Strombus canarium
Überfamilie: Stromboidea Familie: Strombidae Verbreitung: Tropischer Indopazifik Größe: 3–10 cm Lebensraum Sandflächen Beschreibung Das Gehäuse der Hundsflügelschnecke ist für seine Größe recht schwer. Die glatte Endwindung verläuft birnenförmig mit flügelartig erweiterter Außenlippe und ist an der Basis gefurcht. Das Gewinde ist kurz, mit spitzem Apex. Die obere Windung ist gerundet, glatt oder mit Spiral leisten und -furchen versehen. Die Außenlippe hat einen verdickten Rand und eine seichte Strombuskerbe. Die Spindel verläuft gerade, mit einer dicken Schwiele. Das Gehäuse ist weiß, creme oder braun gefärbt mit dunkleren Streifen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Hornschnecken, lat. Cerithiidae
Hornschnecken gehören zu den häufigsten Schnecken im Seichtwasser und können ein bis zu 13 cm großes Gehäuse haben. Allerdings gibt es auch sehr kleine Exemplare. Diese Schnecken haben in der Regel keine farbenfrohen Gehäuse, weisen jedoch häufig interessante Spiralskulpturen auf. Das Hauptverbreitungsgebiet sind tropische Meere, wobei sie auch in Europa vereinzelt vertreten sind. Sie bevorzugen seichtes Wasser in der Gezeitenzone und leben auf dem Meeressand in der Nähe von Korallenriffen. Dort ernähren sie sich vorzugsweise von pflanzlichen Stoffen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Herkuleskeule, lat. Bolinus brandaris
Überfamilie: Muricoidea Familie: Muricidae Verbreitung: Mittelmeergebiet, Nord-West-Afrika Größe: 7–9 cm Lebensraum Sandflächen im Schelfmeer Beschreibung Die Herkuleskeule hat ein keulenförmiges Gehäuse mit einem kurzen Gewinde und einer bauchigen Endwindung. Die Siphonalrinne ist lang und gerade. Auf der Endwindung sind sechs oder sieben Vacies mit zwei Reihen kurzer Stacheln. Die Färbung des Gehäuses ist gelblich oder lederfarben und die Mündung rotbraun. Besonderheit Die Römer benutzten einen Sud aus dem Weichkörper als Purpurfarbstoff. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Helmschnecke. lat. Cassidae
Die Helmschnecke hat ein sehr stabiles, massives Gehäuse mit einem kurzen, teilweise stark skulptierten Gewinde. Die Färbung glänzt in Rot-, Braun- und Orange-Tönen. Die nach innen führenden rotbraunen Furchen der großen Mündungsöffnung münden in weiße Spindelfalten. Ihre Zähnchen an der aufgewölbten Außenlippe sind hellrötlich bis weiß. Die Oberfläche dieser Meeresschnecke ist reich strukturiert mit drei bis vier Reihen stumpfer Höckerchen. Das Gehäuse wird zwischen 7,5 und 13 cm groß. Besonderheit Männliche Gehäuse unterscheiden sich von weiblichen, da sie unter anderem kleiner sind. Helmschnecken sind hauptsächlich in wärmeren Meeren verbreitet, wo sie meist in flachem Wasser auf dem sandigen Untergrund leben. Einige Arten in Neuseeland und vor Südafrika bevorzugen allerdings tiefere Meereszonen. Helmschnecken ernähren sich hauptsächlich von Seeigeln. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Gewickelte Schraubenschnecke, lat. Zaria duplicata
Charakteristisch für die Schrauben- oder Bohrerschnecken ist die schlanke, lange Form (bis zu 27,5 cm) mit zahlreichen Windungen, der diese Schnecken auch ihren Namen verdanken. Die Mündung ist entsprechend klein und scharfkantig. Der Deckel ist klein und hornig.Einigen Arten fehlt die sonst typische Radula, während andere gebogene Zahnpaare besitzen und eine Unterart sogar einen ähnlichen Giftapparat wie die Kegelschnecken. Das Hauptverbreitungsgebiet sind warme und tropische Meere. Dort halten sie sich vorzugsweise im Flachwasser der Gezeitenzone auf und graben sich meistens in den sandigen Boden ein. Vereinzelt sind Schraubenschnecken auch unter Felsen und Korallen zu finden. Als Fleischfresser ernähren sie sich bevorzugt von verschiedenen Meereswürmern. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Gepunktete Tonne, lat. Tonna dalium
Überfamilie: Tonnoidea Familie: Tonnidae Verbreitung: Indopazifik, Japan, Neuseeland Größe: 13 cm Lebensraum Schelfmeer Beschreibung Die Gepunktete Tonne hat ein großen, kugeliges, zerbrechliches Gehäuse mit niedrigem Gewinde und vertiefter Naht. Die Außenlippe mit gewelltem Rand endet in einer seicht eingekerbten Siphonalrinne. Der untere Teil der Spindel ist stark gedreht. So hat die vorletzte Windung nur zwei bis vier und die Endwindung 10 bis 20 Spiralleisten. Das Gehäuse ist weiß, cremefarben oder fahlbraun. Auf den Leisten befinden sich viereckige Flecken. Der Apex ist braun gefärbt. Besonderheit Exemplare aus Taiwan scheinen die meisten Spiralleisten zu haben, solche aus Malaysia die wenigsten. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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General-Kegelschnecke, Conus generalis
Überfamilie: Conoidea Familie: Conidae Verbreitung: Tropischer Indopazifik Größe: 7–9 cm Lebensraum Tropischer Indopazifik Beschreibung Die Generalkegelschnecke hat ein dickwandiges Gehäuse mit konkaven Seiten und spitzem Apex. Die jüngere Windungen liegen alle oberhalb und haben eine tiefe Rinne. Die Endwindung ist groß und an der Schulter leicht gerundet. Färbung und Muster des Gehäuses variieren. Häufig sind diese Schnecken hell- oder dunkelbraun mit drei weißen, durch braune Streifen und Flecken gegliederten Spiralbändern. Die Mündung ist weiß. Besonderheit Während des 18. Jahrhunderts wurden einige Arten, darunter auch diese, nach Armee- oder Marinerängen benannt. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Gemeine Uferschnecke, lat. Littorina littorea
Die Strandschnecke besitzt ein 0,6 bis 3 cm großes, kräftiges und kegelförmiges Gehäuse, dessen Färbung variabel ist. Anhand der feinen Zuwachs- und Spiralstreifen auf der Gehäuseoberfläche, lassen sich bis zu sieben Umgänge erkennen, wobei die letzte große Windung den größten Teil bildet. Die Strandschnecke zeigt einen spitzen Gehäusegipfel und ihre äußere Mündungslippe führt in einem flachen Winkel an den Gehäuserand. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über alle Küsten. Der Lebensraum der Strandschnecke umfasst Weich- und Hartböden auf den weiten Wattflächen der Gezeitenzone geschützter Küstenbereiche. Besonders häufig findet man sie jedoch in der direkten Nähe von Muschelbänken, Buhnen und Molen. Hier findet sich eine Besiedlungsdichte von bis zu mehreren hundert Individuen pro Quadratmeter. Diese weiden mit ihrer Raspelzunge die Algen und Tiere ab, die sich dort angesiedelt haben. Da sie die Schalen sessiler Muscheln reinigt, ist sie für das Überleben dieser Populationen oft von großer Bedeutung. Teilweise leben die Schnecken so hoch, dass sie nur gelegentlich durch Spritzwasser befeuchtet werden. Besonders in längeren Trockenperioden ist die Strandschnecke durch das Verschließen des Gehäuses gut angepasst, in dessen Inneren sie Atemwasser speichern kann. In diesem Zustand kann sie drei bis vier Wochen ohne Wasserbedeckung überdauern. Durch einen winzigen Spalt der Mündung kann die Schnecke Sauerstoff aus der Luft aufnehmen. Die Aufnahme von Luft-Sauerstoff kann aufgrund einer speziellen Anpassung der Atemorgane stattfinden. Die Strandschnecke ist ein unselektiver Weidegänger. Mit der Radula werden Hart- und Weichböden abgeweidet. Auch junge Keimlinge von Algen und die Nauplien der Seepocken werden von der Strandschnecke gefressen. Gefährlich werden können ihr unter anderem die Seepocken, die sich auf ihrer Schale ansiedeln. Durch einen dicken Panzer von Seepocken können die Schnecken in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden und absterben. Die Strandschnecke scheidet am Vorderkörper durch zahlreiche Drüsen ein Schleimband aus, auf dem sie sich kriechend fortbewegt. Zusammen mit dem Körpereindruck sind diese Bänder als Kriechspuren im weichen Sediment des Wattboden gut zu erkennen. Die Strandschnecke wird auch als essbare Strandschnecke bezeichnet, da sie schon seit alter Zeit in den Küstenländern als Nahrung diente. In Frankreich sind Strand- und Wellhornschnecken unbedingt Bestandteil einer Meeresfrüchteplatte. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Gekielte Felsschnecke, lat. Cuma lacera
Überfamilie: Muricoidea Familie: Muricidae Größe: 5 cm Verbreitung: Indopazifik, Südostasien Lebensraum Schlammbedeckte Küstenfelsen Beschreibung Diese Art hat ein kurzes Gewinde und eine große, bauchige Endwindung mit weiter Mündung. Jede Windung hat einen scharfen Kiel, der Zacken trägt. Auf der Endwindung befin det sich ein Kiel mit großen, spitzen Höckern. Die Spindel sind glatt und gerade; die Außenlippe gewellt. Das Gehäuse ist gelblich-braun und die Mündung weißlich gefärbt. Besonderheit Wird an der Küste von Mumbai (ehem. Bombay) gegessen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Veränderliche Flügelschnecke, lat. Strombus mutabilis
Überfamilie: Stromboidea Familie: Strombidae Verbreitung: Tropischer Indopazifik Größe: 3,5–4 cm Lebensraum Küstennahe Sandflächen Beschreibung Massives, gedrungenes Gehäuse variiert in Form und Farbe je nach Habitat. Breite Endwindung ist viel höher als das Gewinde, Axialrippen könne kräftig und höckerig sein. Außenlippe ist verdickt. Weiß oder cremefarben mit brauner Marmorierung. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Flügelschnecke "Kleiner Bär", lat. Strombus urceus
Überfamilie: Stromboidea Familie: Strombidae Verbreitung:West-Pazifik Größe: 5–6 cm Lebensraum Sandflächen Beschreibung Die schlanken Gehäuse der Kleinen Bären variieren stark in Form und Farbe. Die Endwindung ist mehr als doppelt so hoch wie das Gewinde. Die Mündung läuft oben und unten eng zusammen und hat kräftige Rippen. Der Innenrand ist gerade und glatt gerundet. Die Strombuskerbe ist seicht und tief. Die glatten oberen Windungen haben Axialrippen und Höcker. Der untere Ab schnitt der sonst glatten Endwindung ist mit Spiral furchen versehen. Die Färbung des Gehäuses ist weiß, creme oder braun mit verwaschenen braunen Flecken und Tupfen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Flügelschnecke, lat. Vittatus apicatus
Obwohl diese Schnecken nahe miteinander verwandt sind, weist jede ein charakteristisches Gehäuse auf, das sich von den anderen in Bezug auf Größe, Gewindehöhe und Ausbildung der Flügellippe unterscheidet. Flügelschnecken haben eine auffallend erweiterte Außenlippe, Spinnen schnecken haben ihrem Namen entsprechend lange Fortsätze, die Spinnenbeinen ähneln. Fingerspinnen sind spindelförmig und haben eine lange Siphonalrinne, die an einen Finger erinnert. Die Flügelschnecke besitzt zudem noch eine sogenannte Strombuskerbe, aus der sie ihren Augenstiel herausstrecken kann. Nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen dürfen die Gehäuse der Riesenflügelschnecke nicht der Natur entnommen und kein Handel damit betrieben werden. Allen Gehäusen gemein ist die dickwandige, schwere Schale und häufig eine auffallende Färbung. Außerdem besitzen Flügel-, Spinnen- und Fingerschnecken einen schmalen, spitzen Deckel, mit dem sie sich fortbewegen, aber auch gegen Angriffe wehren. Das Verbreitungsgebiet dieser Schnecken ist haupsächlich der Indo-Westpazifik. Vereinzelt sind sie auch in der Karibik und im Mittelmeer vertreten. Ihr Lebensraum sind Sand- und Schlammflächen im Flachwasser. Einige Vertreter sind auch im Riff vorzufinden. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Algen und organischen Pflanzenresten. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Flamingozunge, lat. Cymphoma gibbosum
Überfamilie: Cypraeoidea Familie: Ovulidae Verbreitung: Südosten von Florida bis Brasilien Größe: 2,5–3 cm Lebensraum Auf Hornkorallen Aussehen Dieses massive, glatte, längliche Gehäuse ist eines von einem halben Dutzend verwandter Arten. Die Oberseite wird von einem erhabenen Wulst quer unterteilt. Auf der Unterseite setzt sich dieser nicht fort. Der Bereich um die schmale Mündung ist glatt. Besonderheit Weichkörper mit Giraffenmuster. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Europäische Abalone, lat. Haliotis tuberculata
Die Schale der Schnecken, die in ihrer Form einer menschlichen Ohrmuschel ähnelt, brachte den Meerohren ihren Namen ein. Sie kann einen Durchmesser von bis zu 25 cm erreichen. Aus den vorderen Löchern des Gehäuses kann die Schnecke tentakelartige Mantelfortsätze strecken, die eine Sinnesfunktion übernehmen. Mehr auch unter: "Abalone". Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Echte Tulpenschnecke, lat. Fascilariidae
Überfamilie: Muricoidea Familie: Fasciolariidae Verbreitung: Süden der USA, Karibik, Brasilien Größe: 13–23 cm Lebensraum In flachem Wasser und im Schelfmeer. Beschreibung Das hochgeschwungene Gehäuse der Echten Tulpenschnecke ist spindelförmig mit gerundeten Windungen, spitzem Apex und langer Siphonalrinne. Die Naht ist seicht und gerunzelt, die Spindel glatt und sanft geschwungen. Spiralrillen sind nur schwach ausgeprägt, außer direkt unter der Naht und an der Basis. Das Gehäuse ist weiß oder rosa gefärbt, mit braunen Flecken und Klecksen, welche auf der Endwindung drei oder vier Bänder bilden. Die Färbung des Mündungsrands ist rotorange. Besonderheit Die Variationsbreite der Gehäusehöhe ist recht groß. Manchmal werden leuchtend orange gefärbte Varietäten gefischt. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Buckelschnecke, lat. Cypraea mauritana
Überfamilie: Cypraeoidea Familie: Cypraeidea Verbreitung: Tropischer Indopazifik Größe: 6–12 cm Lebensraum Unter Felsen Beschreibung Die Buckelschnecke hat ein dickwandiges, schweres, auffallend hoch gewölbtes Gehäuse. Die Basis ist im Bereich der Außenlippe flach und auf der Spindelseite konvex. Der Rand ist nicht deutlich gegen die Seiten abgesetzt, sondern lediglich an den Enden mehr hervortretend. Die Mündung ist stark gebogen und am unteren Ende, wo flache Fortsätze herausragen, deutlich breiter als am oberen. Die Zähne sind kräftig ausgebildet, vor allem auf der Außenlippe. Das Gehäuse ist cremefarben mit dichtem, braunem Farbmuster, das nur runde, häufig miteinander verschmolzene helle Flecken frei lässt. Die Ränder, die Basis und die Zähne sind dunkelbraun, wobei die Zahnzwischenräume stets heller sind. Besonderheit: Auf der Außenlippe sind mehr Zähne als auf der gegenüberliegenden Spindellippe. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Bohrer-Schraubenschnecke, lat. Turritella terebra
Charakteristisch für die Schrauben- oder Bohrerschnecken ist die schlanke, lange Form (bis zu 27,5 cm) mit zahlreichen Windungen, der diese Schnecken auch ihren Namen verdanken. Die Mündung ist entsprechend klein und scharfkantig. Der Deckel ist klein und hornig. Einigen Arten fehlt die sonst typische Radula, während andere gebogene Zahnpaare besitzen und eine Unterart sogar einen ähnlichen Giftapparat wie die Kegelschnecken. Das Hauptverbreitungsgebiet sind warme und tropische Meere. Dort halten sie sich vorzugsweise im Flachwasser der Gezeitenzone auf und graben sich meistens in den sandigen Boden ein. Vereinzelt sind Schraubenschnecken auch unter Felsen und Korallen zu finden. Als Fleischfresser ernähren sie sich bevorzugt von verschiedenen Meereswürmern. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Blutender Zahn, lat. Nerita peloronta
Überfamilie: Neritoidea Familie: Neritidae Verbreitung: Antillen, West-Florida, Bermuda Größe: 2,5–3 cm Lebensraum Felsen in Küstennähe Beschreibung Das Gehäuse des Blutenden Zahns ist dickwandig und für eine Nixenschnecke recht groß, mit niedrigem Gewinde. Die Oberfläche hat zuweilen schwach erhabene Spiralleisten. Der Deckel ist dunkelrot mit gesprenkelter Innenseite. Die Färbung des Gehäuses ist gelb, rötlich oder creme mit dunkleren Streifen oder Zickzackbändern. Besonderheit Trivialname bezieht sich auf die Spindelzähne. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Gemeine Bischofsmütze, lat. Mitra mitrs
Überfamilie: Muricoidea Familie: Mitridae Verbreitung: Tropischer Indopazifik Größe: 10–18 cm Lebensraum In flachem Wasser auf Sand. Beschreibung Das Gehäuse der Gemeinen Bischofsmütze ist robust und schwer. Das Gewinde ist kürzer als die Endwindung. Die Naht ist seicht und uneben. Die Windungen sind sanft gerundet und glatt, bis auf undeutliche Spiralriefen auf den ersten Windungen und kräftigere Riefen an der Basis. Die verengte Mündung endet in der breiten Siphonalrinne. Die Spindel hat drei bis vier kräftige Falten. Das Gehäuse ist weiß mit orangefarbenen Tupfen auf den Spiralreihen und rechteckigen Flecken auf den Windungen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Bänder-Feigenschnecke
Überfamilie: Tonnoidea Familie: Ficidae Verbreitung: Ostasien, Südliches Japan Größe: bis zu 15 cm Lebensraum In tiefem Wasser Beschreibung Diese große Art hat wie alle Feigenschnecken ein sehr zerbrechliches, nur wenig formvariables Gehäuse. Die längliche, bauchige Endwindung lässt nur ein niedriges, gedrücktes Gewinde frei. Die Außenlippe ist am oberen Ende leicht verdickt. Das Gewinde bildet, von oben gesehen, eine weit- läufige Spirale mit scharf eingeschnittener Naht. Die gerade oder leicht ge krümmte Spindel hat abwechselnd kräftige und schwächere flache Spiralleisten, die von feinen Axialstreifen gekreuzt werden. Die Anfangswindungen und die Mündung sind glatt und glänzend. Die Grundfarbe des Gehäuses ist braun-orange. Die axialen Streifen und Zickzackbänder sowie die Mündung sind braun-orange und zur Außenlippe hin heller. Besonderheit Dies ist bei weitem die größte Feigenschnecke der Welt. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Beilpyramide, lat. Pyramidella dolabrata
Überfamilie: Pyramidelloidea Familie: Pyramidellidae Verbreitung: Zirkumtropisch Größe: 2,5–4 cm Lebensraum Sand im Schelfmeer Beschreibung Die Beilpyramide ist eine der größeren und reizvolleren Schneckenarten mit einem glatten, glänzenden Gehäuse. Das Gewinde ist hoch und fast geradseitig mit etwa zehn Windungen. Der Apex mit weniger als zwei Windungen ist, wie meist bei den Pyramidenschnecken, seitlich gekippt, fehlt allerdings häufig bei adulten Stücken. Der Nabel ist eng und tief. Die Außenlippe ist dünn und scharf. Die Spindel weist drei kräftige Falten auf. Ältere Exemplare haben eine Spindellippe. Das Gehäuse ist cremefarben oder grauweiß mit drei dunkel- oder hellbraunen Spiralstreifen auf den Windungen und vier auf der Endwindung. Besonderheit Eins der Musterbänder kann fehlen. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Bauchige Olivenschnecke
Das bis zu 10 cm lange, glatte Gehäuse der Olivenschnecken ist zylindrisch und läuft in der Regel an einer Seite spitz zusammen. Somit erinnert es von der Form her tatsächlich an eine Olive. Im Gegensatz zu der recht eintönigen Gestalt sind die Färbungen der Gehäuse sehr vielfältig und weisen oft auffallende Muster auf. Olivenschnecken sind weltweit in tropischen Meeren verbreitet und sind häufig in flachem Wasser zu finden. Allerdings leben sie auch in tieferen Meereszonen. Am Tag sind diese Schnecken tief im Sand versteckt. Erst beim Gezeitenwechsel in der Nacht graben sie sich hoch unter die Sandoberfläche und mach sich dort auf die Jagd nach Fisch resten, Muschelfleisch und kleinen Krabben. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Babylonischer Turm, lat. Babylonia spirata
Überfamilie: Muricoidea Familie: Buccinidae Verbreitung: Indopazifik Größe: 6–7,5 cm Lebensraum Sand, Felsen der Gezeitenzone
Beschreibung Das Gehäuse des Babylonischen Turms ist sehr dickwandig und schwer. Der Apex verläuft spitz. Die Windungen sind durch tiefe Rinnen getrennt und wirken wie in die große Endwindung eingesenkt. Die Oberfläche des Gehäuses ist glatt und mit weißen und braunen Flecken und Tupfen gezeichnet. Die Anfangswindungen sind purpurrot gefärbt. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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Meerohr, Abalone, lat. Haliotis
Die Abalone oder das Seeohr, wie sie auf deutsch genannt wird, ist eine typische Speiseschnecke des pazifischen Ozeans. Zwar kommen Abalone auch in anderen Meeren, wie dem europäischen Atlantik vor, doch haben sie hier nicht den kulinarischen Stellenwert, den sie in den Anrainerstaaten des Pazifiks genießen. Dort erreicht dieses Nahrungsmittel der Luxusklasse Preise von 40 Dollar pro kg. Der Leckerbissen wird als „Caviar in a shell“ bezeichnet. Insgesamt sind über 100 Arten dieser Meeresschnecke bekannt. Sie bewohnen die Küstengewässer der Ozeane bereits seit 100 Milliarden Jahren. Mit Auftreten des Menschen dienten sie ihm als Nahrung, Schmuck und Handelsware. Die Wildbestände der begehrten Spezialität gehen aufgrund starker Überfischung erheblich zurück. In Kalifornien sind acht Arten beheimatet: die Red Abalone (Haliotis rufescens), Pink Abalone (Haliotis corrugata), Green Abalone (Haliotis fulgens), Beach Abalone (Haliotis cracherodii), White Abalone (Haliotis sorenseni), Readed Abalone (Haliotis assimilis), Pinto Abalone (Haliotis kamtschatkana) und die Flat Abalone (Haliotis walallensis). Hier sanken die Wildfänge aufgrund dezimierter Bestände von 2.500 Tonnen im Jahr 1957 auf 140 Tonnen im Jahr 1994. Mittlerweile gibt es aber strenge Fangquoten und Mindestmaßregelungen für jede Spezies. Weltweit werden heute Abalone in Aquakulturen gezogen. So begann man bereits 1940 in der kalifornischen Stanford´s Hopkins Marine Station mit der Zucht der Roten Abalone und der Erforschung ihres Larvenstadiums. Diese Art schwimmt nämlich nach dem Schlüpfen zunächst pelagisch umher. Ernährt werden die Tiere in den Aquakulturen mit ihrem natürlichen Futter, den Großalgen, oder mit Pellets aus Algen- und Fischmehl. Mittlerweile haben sich verschiedene Techniken bei Schneckenzucht herausgebildet. Von einfachen Steinwällen, die einen Teil der chinesischen Küste als Abalone-Becken vom offenen Meer trennen, bis zur technisch ausgefeilten Indooranlage mit Kreislauf-Filtersystem kommt alles zum Einsatz. Kulinarisch wertvoll ist der große, weiße Fuß der Schnecke. Abalone werden frisch, in Dosen und getrocknet angeboten. In getrockneter Form gehen sie hauptsächlich nach China, wo sie als Aphrodisiakum gelten. Abalone werden gekocht oder, wie in Japan, hauchdünn aufgegeschnitten und roh mariniert gegessen. Das Äußere der nachtaktiven Schnecke ist zumeist mit Algen überwuchert und bietet dem Tier so eine gute Tarnung. Das Innere der Schale ist von einer prächtigen Perlmuttschicht überzogen. Traditionelle Kunsthandwerker stellen daraus wie bereits vor Urzeiten Amulette her. Die "Paua"-Ketten der Südsee-Insulaner sind heute vor allem in der Surfer-Szene beliebt. Schon längst sind traditionelle Motive durch industriell gefertigten Kitsch, wie springende Delphine, weitgehend verdrängt worden. Die Schalen werden auch poliert oder geschliffen als Dekoration angeboten. Ihre Perlmuttschicht ist dann auch von außen sichtbar. Im Inneren der Schecke wächst mit etwas Glück und einem Sandkorn die sogenannte Mahlperle heran, die zu Schmuck verarbeitet wird. In Neuseeland ist es gelungen, diese Perlen mit ähnlichen Verfahren wie bei der Austernperle zu züchten. Zur Perlenproduktion nutzt man dort die heimische Schwarzfuß-Abalone, die in der küstennahen Brandungszone in Tiefen bis zu 30 Metern vorkommt. In diesem sauerstoffreichen Wasser, weidet sie nachts in den üppigen Seegraswiesen. Diese Art erreicht Längen von 18 cm lang und kann bis zu 13 cm breit werden. Mehr über Weichtiere finden Sie auch im Buch Die See - Meeresfrüchte.
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