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Mythen und Märchenhaftes – Die Islandexpedition Teil 1





Text: Thomas Ruhl

 

Das Huldufólk

Das Wetter ist zu schlecht für die Jahreszeit, es sind nur sechs Grad. Eigentlich sollten es acht Grad sein, erklärt unser Tourguide Eliza Gudmundsdottir, nachdem sich unsere kleine Reisegruppe im Bus am Airport eingefunden hat.

Es ist Ende Mai, aber selbst im Juli liegt die Durchschnittstemperatur hier knapp südlich unter 66 North, dem Nordpolarkreis, meist unter zehn Grad. Kein Wunder, dass die Isländer ihre heißen Quellen und ihr Nationalbad, die Blaue Lagune über alles lieben. Das isländische Wetter ist nichts für Sonnenanbeter.

Ja, dieses Island. Eine faszinierende Insel, der dunkle Regenwolken, dampfende Geysire und tosende Wasserfälle etwas Mystisches verleihen. Kein Wunder, dass gut 60 Prozent der Isländer an die Existenz des Huldufólk, die geheimen Völker, glauben. Die meisten anderen halten deren Existenz zumindest für möglich. Elfen und Trolle leben demnach auf der Insel in Steinen, auf Hügeln und hinter Wasserfällen. Sie entscheiden selbst, wer sie sehen darf. Und beim Verkehrsministerium gibt es eine Elfenbeauftragte, die darauf achtet, dass Straßen nicht durch Wohngebiete der Geisterwesen gebaut werden. So macht also die ein oder andere Straße ohne sichtbaren Grund eine Biegung. Doch seien Sie sicher, Sie umfahren dann eine Elfenburg oder eine Trollhöhle. Auch Eliza ist überzeugt von der Existenz dieser Wesen. Wollen wir einen Stein als Andenken mitnehmen, fragt sie das Huldufólk, ob wir es dürfen. Nicht immer sagen sie Ja. Tut man etwas gegen ihren Willen, werden sie zwar nicht wirklich böse, doch sie spielen den Menschen Streiche. Aber in der Not helfen sie, so wie es einst Elizas Großmutter als Kind erlebte. Ihr Dorf war durch einen Lavastrom zerstört worden. Alle Bewohner konnten sich retten, aber von den Tieren überlebte nur eine einzige Kuh – die von Elizas Oma. Die Kuh gab nun unversehens mehr Milch. So viel, dass alle Dorfbewohner genug hatten. Das war das Werk einer Elfe, die nur das Mädchen sehen konnte ... (weiterlesen im Magazin)


 
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