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Spiegelkarpfen (Peitzer Form), lat. Cyprinus carpio morpha noblis

Diese Karpfenart erkennt man an ihren unregelmäßig verteilten und unterschiedlich großen Spiegel-

schuppen, die sich meist entlang der Rückenlinie und im Bereich der Schwanzflosse anordnen. Bei diesem Fisch handelt es sich um eine reine Zuchtform, die in der freien Natur keine Entsprechung findet. Der Spiegelkarpfen kann in seltenen Fällen eine Länge von über einem Meter erreichen, meist werden die Tiere aber nur bis zu 40 cm groß. Wie alle Karpfenarten besitzt er am Maul zwei lange und zwei kürzere Barteln. Seine Körperform ist im Gegensatz zur Stammform recht gedrungen. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über fast alle Teile Westeuropas bis auf den Balkan. Der Spiegel-

karpfen ist ein nachtaktiver Schwarmfisch und ernährt sich überwiegend von Würmern, Insekten und anderen Kleintieren. Er kommt sowohl in fließenden als auch in stehenden Gewässern vor.

 

Lesen Sie mehr zu diesem und anderen Fischen im METRO Lexikon der guten Lebensmittel

in Port Culinaire No. Four und im Culinarium der Süßwasserfische.


 
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